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  • Vereinsfragen
  • neuen Geschäftsmodellen
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…die wir unterstützen mit

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  • Methoden
  • Prozessen
  • Strukturen
  • Ideen
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Das Zukunftsbüro St.Gallen befindet sich im Lattich Quartier

Betrieben und inhaltlich bespielt wird das Zukunftsbüro St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Innovation, Design und Engineering, der FHS St. Gallen. 

 

 

Zukunftbureau St.Gallen

Das «Zukunftbureau St.Gallen» wird von Niki Wiese und Florian Wiese/r, Initianten der Zukunftsbüros, in Zusammenarbeit mit Lukas Schmid, Corinne Dickenmann und Jörg Bachmann, vom Institut für Innovation, Design und Engineering der Fachhochschule St.Gallen lanciert und betrieben. Die fünf sind die Zukunftsgestalter*innen in verschiedenen Konstellationen, die zu den Öffnungszeiten präsent sein werden. Allfällige Experten werden aus ihrem Netzwerk digital und bei Bedarf dazugeschaltet.

Den Zukunftsfragen auf der Spur
Wer seine Ideen, Projekte, sein Geschäftsmodell, Vereinsfragen, Karrierefragen oder politischen Amtsvisionen schärfen und besprechen will damit es „fürschi gaht“, das «Zukunftbureau St.Gallen» ist der Ort für solche Gespräche.
Mit dem «Zukunftbureau St.Gallen» wird ein Möglichkeitsraum, ein Feedbackraum, ein Gestaltungsraum für Menschen geboten, die an ihrer Zukunft arbeiten wollen. In einer sogenannten «Sprechstunde» wird den Themen, Fragen und Herausforderungen für die  Zukunft nachgegangen und mögliche Wege erkundet.

Zukunftbureau „Plus“ mit der FHS St.Gallen 
Neben den Sprechstunden werden noch Innovationswerkstätten und Impulsreferate angeboten. Durchgeführt von Experten des Instituts für Innovation, Design und Engineering der FHS St.Gallen (Programm siehe unten).

Das «Zukunftbureau St.Gallen» ist an jedem letzten Dienstag im Monat geöffnet (Daten siehe weiter unten).

Themen und Fragen können sein:

  • Du hast eine Idee, ein Projekt, ein Geschäftsmodell – was würden wohl die Zukunftsgestalter*innen sagen? Nutze den Feedbackraum, um deine Idee mit Menschen zu schärfen, die einen ganz anderen Rucksack mitbringen.
  • Mehr Kunden? Na klar! Was machst du ab morgen dafür NICHT mehr?
  • Gibt es ein Tool oder eine App, die mich in meiner Arbeit oder meinem Projekt unterstützen könnte, um effizienter und produktiver zu werden und mehr das zu machen, was mir Spass macht?
  • Wie organisiere ich mein Unternehmen modern? Was gibt es? Was passt zu uns? Wie fange ich an?
  • Die Gemeinde der Zukunft. Gemeinde 4.0 – was würde das bedeuten?
  • Inspiration zu Digitalisierung? Ich mache meine Rechnungen und Einsatzpläne schon digital. Was gäbe es denn für mein Unternehmen darüber hinaus noch?
  • Verein 4.0 – was braucht es dafür?
  • Ich habe schon lange diese Idee, aber ich komm nicht vom Fleck! Was könnte mein nächster erster Schritt sein?
  • Die Zukunft der Lehrer*innen – wie sieht die eigentlich aus?
  • Die Kinder wollen immer nur am Handy oder Tablet sein. Es nervt! Wie können wir als Familie den Umgang für alle zufriedenstellend gestalten? Verbote und Limiten greifen zu kurz.
  • Noch eine App? Genau! Wie man entspannt mit mehreren spezialisierten Apps seinen Alltag erleichtern kann.
  • Ich brauche mehr Helfer*innen für mein Projekt. Wie kann ich sie finden und überzeugen, mitzumachen?
  • Der Bauernhof der Zukunft. Bauernhof 4.0 – schon viele Prozesse optimiert? Was gäbe es denn noch?
  • Was könnte ich denn für meinen Verein noch tun? Wie verjüngen? Wie die Leistungen erhöhen? Wie die Kommunikation über Whatsapp hinaus noch anders gestalten?
  • Partizipation vom Volk – was gibt es über die Volksbefragung hinaus?

Lerne die Zukunftsgestalter*innen kennen

 

Niki Wiese

Florian Wiese/r

Lukas Schmid

Corinne Dickenmann

Jörg Bachmann

Mehr über Niki

Niki lebt mit ihrem Mann Florian und den beiden gemeinsamen Kindern Moriz und Lisa Lorena in Tuggen. Sie engagiert sich im Dorf bei verschiedenen Aktivitäten des Frauenvereins TjF, leitet und inszeniert u.a. die jährliche Erzählnacht im Schulhaus Eneda. Für und mit dem Verein Pro Tuggen setzte sie sich für die Modernisierung der Vereinskommunikation ein, realisiert einen neuen Auftritt, arbeitete bei der geschärften Positionierung des Vereins mit und evaluierte eine Vereinssoftware für die moderne interne Verwaltung und Kommunikation.

Ihr interdisziplinärer Werdegang startete vor bald 30 Jahren mit Studien in Ethnologie, Weltmusik, Medialen Künsten, Scenographical Design und das Arbeiten bei Film, Kommunikation und Kunstvermittlung. Als vielseitige Networkerin engagierte sie sich von 2007-2013 stark in der Entwicklung des Kunst- und Kulturbetriebes Schloss Werdenberg und dem ebenfalls im Rheintal und Sarganserland angesiedelten Ferienpassangebot «Südkulturpass» – seit bald 10 Jahren. Als Künstlerin produzierte sie Installationen und Performances, hauptsächlich mit Video, Sound, Computer und sonstigen technischen Gerätschaften, u.a. für die Lia Rumantscha im Rahmen der Herbstsession des Bundesrates in Flims (2007) oder zur Eröffnung des neuen Schloss‘ Werdenberg, gemeinsam mit Pipilotti Rist (2009).

Mit Florian und Linda, einer befreundeten Tourismus- und Standortentwicklerin, startete sie Anfang 2018 das Abenteuer «ANiM», eine Zukunftswerkstatt in einem genialen alten Stall in Savognin, Graubünden. «ANiM» ist Mutmacherei und Impulsgeberin für das Tal und darüber hinaus. Niki hat ein Gespür für Zukunftsthemen und viele Ideen, diesen partizipativ zu begegnen. Ein weiteres Kernthema ist der Umgang von Kindern und Eltern mit dem «Bildschirm-Stress». Gemeinsam mit ihrer Familie experimentiert und sucht sie nach einem gelasseneren und gleichzeitig bewussteren Umgang mit Medien und Geräten. Vor allem erforscht sie eine Mediennutzung und Medienkompetenz jenseits des Konsums in den gestalterischen Ausdrucksformen.

Niki ist auch Teil vom «Relevent Collective», einem Denker*innen-Zirkel rund um die Themen «Neue Gesellschaft, New Work, alternative Digitalisierungsperspektiven» und hat die Ehre, beim «Intrinsic Campus», einem visionären, neuen Lehrgang zur Lehrer*innen-Ausbildung als Expertin dabei zu sein.

Mehr über Florian

Florian lebt mit Niki und den beiden gemeinsamen Kindern Moriz und Lisa Lorena in Tuggen. Er leitet in Tuggen das VAKI-Turnen seit nun einigen Jahren und hat von professionellem Newsletter, über kollaboratives Excel für die Mitgliederbeitragsübersicht, die Whatsapp Gruppe und die Zahlungsmöglichkeit mit Kreditkarte eingeführt. Das Turnen ist gemeinschaftlich organisiert. Die Papis stellen abwechselnd im Zweierteam das Turnen auf und organisieren den legendären Apéro danach – eine Form der Selbstorganisation.

Florian hat mit 19 Jahren seine erste Firma gegründet und hat nach dem Studium der Medienkunst und Netzaktivismus an der Zürcher Hochschule der Künste den Traum der eigenen Agentur gelebt. Innert kurzer Zeit auf 35 Mitarbeitende gewachsen, mit Büros in Zürich und London tätig für nationale und internationale Kunden wie Victorinox, Raiffeisen, Swisscom, Volvo, AXA, Nespresso u.v.m. digitale Kommunikation und Kampagnen realisiert.

Seit anfangs 2019 fokussiert Florian nun auf seine Referate, Workshops rund um das Thema Organisation der Zukunft, emotionale Intelligenz und LEGO Serious Play.  Er hat diverse Engagements an Hochschulen, wo er Weiterbildungsangebote mitentwickelt und als Dozent aktiv ist. Er schreibt aktuell an seinem Buch über mehr Experimentierfreude in der Wirtschaft.

Mit den Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin (Atelier für Sonderaufgaben) hat er die Artonomie AG gegründet, die sich für ein anderes Wirtschaften durch unübliches Denken und Handeln einsetzt.

Gemeinsam mit Niki und der befreundeten Linda betreibt er den Zukunfts-Stall ANiM in Savognin, in Graubünden. Er arbeitet an den Zukunftsthemen (Zusammen-) Arbeit der Zukunft, Standortentwicklung und berät lokale Projekte in der Region Parc Ela.

Mehr zu Florian: florianwieser.com

Mehr über Corinne

Als Innovationsmanagerin unterstützt Corinne Menschen mit Ideen. Seit über 10 Jahren begleitet sie an der FHS St. Gallen in Forschungs- und Dienstleistungsprojekten Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung neuer Ideen. Ihr Herz schlägt für die Menschen. Als Psychologin motiviert sie Projektinitiatoren und ermöglicht die Vernetzung verschiedenster Akteure.

Corinne hat als Mentorin beim Ideenkanal mitgemacht und als Mitarbeiterin des IDEE-FHS die Ideenfindung Momentum Ost in die Ostschweiz gebracht. Dabei hat sie Unternehmen und Bürger vernetzt und es Menschen ermöglicht, ihre Ideen zu konkretisieren und gemeinsam mit Anderen weiterzubearbeiten.

Auch für gute Ideen braucht man Geld, deshalb unterstützt Corinne Projektumsetzer bei Crowdfunding Kampagnen. Damit die Ideen nicht nur im Kopf bleiben, sondern umgesetzt werden und Gutes bewirken können.

Ihre Masterthesis hat sie zum Thema «Wirkung des agilen Mindsets auf die intrinsische Motivation» verfasst. Dabei hat sie sich mit den neuen Organisationsformen auseinandergesetzt, die den Menschen und dessen Fähigkeiten und Kompetenzen in den Vordergrund stellen. Dieses Wissen gibt sie in der Weiterbildung im Bereich Agile Organisationen weiter.

Ganz neu begleitet Corinne als Mentorin und Expertin den Lichtensteig, den Ort für Macher*innen. Es geht darum, Methoden aus dem Innovationsmanagement an die Bürger weiterzugeben, sie zusammen zu bringen, Synergien zu nutzen und so den Einzelnen dabei zu unterstützen, seine Ideen zu verwirklichen.

Komm vorbei im Zukunftbureau St.Gallen

Sprechstunde

Komm vorbei mit deiner Idee, deinem Projekt, deiner Herausforderung in unsere Sprechstunde der Zukunftsgestaltung. Persönlich sind wir einmal im Monat für dich in unserem Zukunftsbüro im Lattich Quartier (Güterbahnhofstrasse 7, 9000 St.Gallen) anwesend. Und digital sind unsere Kanäle 24/7 ON und haben über unseren Live-Chat (Sprechblase unten rechts) oder per E-Mail ein Ohr für dich. Eine Antwort kommt bestimmt.

Sichere dir deinen Termin ganz einfach in dem untenstehenden Kalender, wo du unsere Verfügbarkeit direkt siehst.

Öffnungszeiten:
29.10.2019, 13 bis 17 Uhr
26.11.2019,  9 bis 13 Uhr
10.12.2019, 13 bis 17 Uhr 
28.1.2020, 9 bis 13 Uhr
25.2.2020, 13 bis 17 Uhr
31.3.2020, 9 bis 13 Uhr

 

Kostet das denn was?
Ja. Genau soviel, wie es dir nach dem Gespräch wert ist.
(Den Betrag kannst du dir in Ruhe zu Hause überlegen und per Cash, Karte oder auf Wunsch Rechnung bezahlen)

Die Sprechstunden sind unterstützt durch SmartCityLab St. Gallen

 

Anmeldung erwünscht (Möglich über den Kalender unten).

Zukunftbureau „Plus“

Neben den Sprechstunden werden Innovationswerkstätten und Impulsreferate angeboten. Durchgeführt von Experten des Instituts für Innovation, Design und Engineering der FHS St.Gallen.

 

Innovationswerkstätten

Gamification (26.11.2019, 14 bis 17 Uhr)

Gamification ist der Einsatz von Spiel-Elementen im Nicht-Spiel-Kontext. Überall dort, wo Engagement gefordert ist, so zum Beispiel bei der Kundenintegration in Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens oder auch bei der Projektmitarbeit unternehmensintern, können Spiel-Elemente tiefgreifende Motivationsprozesse unterstützen. Mit dem oberflächlichen Einsatz von Punkten, Abzeichen und Ranglisten hat richtig eingesetztes Gamification wenig zu tun. Es geht vielmehr um spielerisches Feedback zur Kompetenzentwicklung, um Beziehungserleben im Wettbewerb oder in der Kooperation und um Storytelling. Und es geht darum, unterschiedlichen Typen von Menschen Spass zu ermöglichen. Erleben Sie, wie Gamification als Methode im Unternehmensumfeld eingesetzt werden kann.

LEGO Serious Play (28.1.2020, 14 bis 17 Uhr)

Der Lego Serious Play Workshop bietet eine wissenschaftlich-fundierte und in der Praxis erprobte Methodik, neue Perspektiven und Lösungsszenarien zu entwickeln. Kreativität steck in jedem. Als Kinder sind wir alle kreativ – wenn wir spielen, bedienen wir uns unserer Fantasie und verwandeln Bauklötze in UFO’s und Schreibzeug in Raketen. Das Spiel ist ein besonders produktiver Entwicklungsprozess, in welchem sich Teilnehmende stark engagieren.

Der Lego Serious Workshop hilft, anders an Herausforderungen und Fragestellungen heranzugehen. Entgegen den bekannten Techniken wie Brainstorming, Mind-Mapping, o.ä. werden Sie in diesem moderierten Workshop angeleitet, ihre Gedanken in metaphorischen Modellen nachzubilden und im Team gemeinsam weiterzuentwickeln.

Visual Thinking (31.3.2020, 14 bis 17 Uhr)

Jede Sekunde erreichen unsere Augen Millionen von Signalen, die unser visuelles Denken verarbeiten muss. In den 200’000 Jahren Evolution des Homo Sapiens hat das menschliche Gehirn vor allem beeindruckende Fähigkeiten entwickelt, wie es Bilder verarbeiten und nutzvoll generieren und einsetzen kann. Im heutigen Schul- und Arbeitsumfeld funktionieren wir aber meist nur noch auf der verbalen beziehungsweise schriftlichen Ebene. Damit nutzen wir aber nur einen kleinen Teil unserer cerebralen Fähigkeiten.

In der Innovationswerkstatt erhalten Sie einen praktischen Einblick, wie Sie mit einfachen Handskizzen Ihr visuelles Denken nutzvoll einsetzen können, ohne ein grosses Zeichentalent besitzen zu müssen.

Impulsreferate

Dunkle Triade (26.11.2019, 18 bis 21 Uhr)

Referent: David Spoerlé

Die Führungsforschung hat sich über die letzten Jahre intensiv mit dem Charakter der Führungskräfte beschäftigt. Einige wie Steve Jobs oder Jeff Bezos wurden damit zu Helden stigmatisiert und vergöttert. Jüngere Studien zeigen jedoch auf, diese Führungskräfte hatten und haben nicht nur positive Eigenschaften.

Das Referat zeigt auf, was die dunkle Seite der Führung ist und zeigt die typischen Merkmale der drei unterschiedlichen Ausprägungen Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie auf. Dabei werden sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede aufgezeigt und der Bezug zu den Geführten hergestellt. Abschliessend werden die Konsequenzen für die Unternehmen sowie die aktuellsten Forschungsergebnisse präsentiert.

Künstliche Intelligenz (28.1.2020, 18 bis 21 Uhr)

Referent: Lukas Schmid

Innovationen werden noch durch Menschen gemacht. In anderen Bereichen aber sind uns Maschinen bereits heute ebenbürtig oder haben uns längst überholt. Dank sogenannter künstlicher Intelligenz sind Maschinen zunehmend in der Lage zu hören, zu sehen, zu sprechen, zu lernen oder Probleme zu lösen.

Das Referat gibt einen Einblick in die Welt der künstlichen Intelligenz und geht den Fragen nach, wie kluge Maschinen funktionieren, zu was diese in der Lage sind und was wir in naher Zukunft von ihnen erwarten dürfen.

Superforcasting (31.3.2020, 18 bis 21 Uhr)

Referent: Urs Sonderegger

Dass Prognosen insbesondere dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen, ist allgemein bekannt. Und doch gibt es Menschen, denen selbst in einer unsicheren Zeit erstaunlich gute Vorhersagen gelingen.

Im Rahmen dieses Referats wird anhand von verschiedenen Beispielen und Erkenntnissen aus der Forschung aufgezeigt, was hinter erfolgreichen Prognosen steckt und wie sie selbst zu besseren Vorhersagen kommen. Dies ist insofern bedeutend, da unsere Entscheidungen massgeblich davon abhängen, was wir von der Zukunft erwarten.

Teilnahme offeriert von der FHS St. Gallen (kostenfrei).

Anmeldung erwünscht (Möglich über den Kalender unten).