Bestimmungen für das gute Gelingen

(Code of Conduct)

1. Haltungsarbeit ist der USP des 3. Jahrtausends
Wer an seiner Haltung arbeitet und Haltung zeigt, ist Vorbild.

 


 

2. Folgende Grundsätze beflügeln Beziehungen und Performance

a. Vertraue dem Inhalt
«Die Story ist gut und trifft einen Nerv der Zeit.»

 

b. Vertraue deinen Partner*innen
«Die Z-Hosts sind fähige Menschen, die ihr Bestes geben.»

 

c. Vertraue deinem Publikum
«Die Z-Gäste sind mündige Menschen, die den Mut haben sich für Neues zu öffnen. Du kannst dir sicher sein, dass sie das für sie Relevante aus einer Sprechstunde ziehen werden.»

 


 

3. Fühlen ist das neue Führen (Future Leadership Skills)
Die patriarchale Härte hat ausgedient. Herzhaftes Handeln fördert Fähigkeiten, die vermehrt auf Emotionen basieren. Emotionen verstanden als «Informationsquelle» für bewusst gewähltes Handeln. Diese Fähigkeiten sind immer mehr gefragt (Job Report World Economic Forum). «Führung heisst Bewusstein führen, nicht Menschen.» (Götz Werner, dm-Markt Gründer)

 


 

4. Wir arbeiten nach den  3 Prinzipien der Selbstorganisation (nach Frederic Laloux «Reinventing Organizations»)

a.Selbstführung
Wirkungsvolles, fluides System verteilter Autorität und kollektiver Intelligenz

 

b. Ganzheit des Menschen
Psychologische Sicherheit wurde von Google in seiner Forschung (re.Work) rund um «perfekte Teams» mit Abstand als Erfolgsfaktor Nr. 1 entdeckt. Sicher sein beim Risiken eingehen, sich voll einbringen und auch gehört werden.

 

c. Evolutionärer Sinn
Einladung, darauf zu horchen und zu verstehen, was die Organisation braucht und in welche Richtung sie will

 


 

5. Vielfalt ist der neue Fokus
Fokus im Sinne von «Keep it simple – mache nur das Eine» ist kein Erfolgsmodell für die Zukunftsbüros in Zeiten der Höchstvernetzung. Vielfalt zulassen, damit umgehen können und trotzdem Fokus und Vertiefung (Deep Work) darin finden, sind Kernkompetenzen von Zukunftsmacher*innen.

 


 

6. Das neue Reden ist der erste Schritt zum Machen
«Es wird wieder nur geredet und nichts gemacht», klingt’s Land auf und Land ab. Das liegt aber nicht am Reden selbst, sondern an der schlechten Kommunikation. Unsere Erfahrung zeigt, dass durch Zuhören und Reden in einem Resonanzraum wie dem Zukunftsbüro Wunderbares erst gemacht werden kann.

 


 

7. Die grosse Einladung an die Bevölkerung 
Wir sind Z-Hosts. Wir leben die Transformation von Push (Beratung) und Pull (Coaching) zum Gastgebertum. Wir sind Gastgeber*in und bieten einen Resonanzraum. Wer sich eingeladen fühlt, öffnet sich und kommt gerne wieder.

 


 

8. Du bist der*die Macher*in (Done by you)
Selbstwirksamkeit ist geiler, als auf andere zu warten. Wir fördern in der Z-Community unser selbstbestimmtes Denken und Handeln. Alle haben Ideen, Wünsche, Impulse und Lösungen – machen tust DU.

 


 

9. Bewusstsein gilt auch für den Umgang mit Technologie und Digitalisierung
Neue Technologien sind keine Fremdkörper und keine Diktate von Industrie und Grosskonzernen, sondern ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Die entscheidende Frage ist, wie wir Selbstverständnis und Selbstwirksamkeit im Umgang mit Technologie finden: Wach, kritisch und beflügelt zugleich. Und ganz sicher denken und agieren wir über den Konsum und die Wirtschaft hinaus, hin zur individuellen und kollektiven Schöpfungskraft. Natürlich sind wir nicht blind für die Risiken, aber wir setzen uns ungehindert für das demokratische Potenzial neuer Technologien ein. 

 


 

10. Wir führen eine gemeinsame Wertediskussion
Was ist uns Sinnarbeit wert? In Geld, in Tauschware, in Wissensaustausch, in Zeit und … und … und… Mit Experimenten wie «Pay what it’s worth» führen wir die Diskussion über Wert, Wertschätzung und die Wertschätzungskette aktiv in der Z-Community. Untereinander und mit den Z-Gästen.

 


 

11. Wir bauen Brücken
Raus aus der Echokammer! Wir überwinden eigene Komfortzonen und gehen bewusst an Grenzen. Der kleinste Connect zu einem unüblichen Umfeld oder einer Thematik ermöglicht neue Perspektiven auf beiden Seiten.
(«The Power of the weak ties», Marc Granovetter)

 


 

12. Schürfen und teilen von Geschichten für die Gemeinschaft
Durch das Übermitteln von Erlebtem fördern wir unsere Motivation und ermutigen uns, eigene Erfahrungen machen zu wollen. Die Geschichten machen uns zu Vorbildern und erschaffen neue Narrative, die wiederum auch unsere Bewegung stärken.

 


 

13. Bereitschaft zum lebenslangen Lernen für Kopf, Herz und Hand
Wir haben seit der Erforschung der Neuroplastizität (1990er Jahre) keine Ausrede mehr, dass der Mensch sich «leider» nicht mehr verändern oder etwas lernen kann. Unser Gehirn ist wie unser Körper bis zum Tod lernfähig. Also trainieren wir unser Bewusstsein! Veränderung hängt davon ab, was wir denken, wie wir handeln oder worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Fokussieren wir auf Ärger, trainieren wir Ärger, fokussieren wir auf Freude, ändert sich der Alltag markant.

 


 

14. Never host alone
Die Kraft der verschiedenen Perspektiven auf ein Thema, des freudvollen Gesprächs-Ping Pongs, der höheren Aufmerksamkeit dank Abwechslung und der kollektiven Intelligenz macht das gemeinsame Hosten von Sprechstunden so richtig wertvoll für alle Anwesenden.

 


 

15. Vergiss die Freude nicht!
Der Anker für unser Wirken ist die Freude. Wenn wir Freude nicht bewusst kultivieren, wird auch die sinngefüllteste Arbeit zu dem, was wir kennen: Anstrengung. Es liegt täglich an uns, zu fragen: Macht es mir Freude oder muss ich was ändern? Wir können berichten: Auch Freude macht müde. Dafür bleibt das Glücksgefühl und die Sinnerfüllung hoch. Zukunftsbüros stehen für Freude am Wirken.

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