Sei willkommen beim «Zukunftbureau Teufen»!

Bist du hier, weil du dich für die «Matinées für kreative Köpfe» in Teufen interessierst?

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Bist du hier, weil du dich für eine «Sprechstunde» interessierst?

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Das «Zukunftbureau Teufen» wird von Katja Breitenmoser, Thomas Ghelfi, Niki Wiese und Florian Wieser lanciert und betrieben. Die vier sind die Zukunftsgestalter*innen, die zu den Öffnungszeiten in wechselnden Konstellationen, immer mindestens zu zweit präsent sein werden. Allfällige Experten werden aus ihrem Netzwerk digital und bei Bedarf dazugeschaltet.

Den Zukunftsfragen auf der Spur
Veränderungsfreudige Menschen, die ihre wilden Visionen oder bereits gereiften Ideen, ihre Vereinsfragen oder Geschäftsmodelle, ihre Neuorientierungsfragen oder politischen Amtsvisionen schärfen und besprechen wollen, finden im «Zukunftbureau» eine inspirierende und ermutigende Anlaufstelle mit niederschwelligem Zugang. Auch Zukunftsfragen zu Digitalisierung, New Work, neuen Bildungsansätzen, kommunaler Zusammenarbeit und Partizipation sind hier am richtigen Platz.

Mit dem «Zukunftbureau Teufen» bieten wir einen Möglichkeitsraum, einen Feedbackraum, einen Gestaltungsraum für Menschen, die an ihrer Zukunft arbeiten wollen. In einer sogenannten persönlichen «Sprechstunde» wird den Themen, Fragen und Herausforderungen für die Zukunft nachgegangen und mögliche Wege erkundet.

Wir sind einmal im Monat geöffnet (Daten siehe weiter unten, bitte anmelden!) und halten auf E-Mail-Anfrage auch gerne persönliche Sprechstunden ab.

Re-Opening

Das «Zukunftbureau Teufen» war als Pionier-Büro während der «Kulturlandsgemeinde Appenzell Ausserrhoden 2019» für 3 Tage geöffnet.

Ab dem 19. Oktober wird es in erweiterter Konstellation mit und bei Katja Breitenmoser und Thomas Ghelfi von e7 in Teufen wiederbelebt.

Der Eröffnungsapéro muss nochmal verschoben werden. Wir halten euch auf dem Laufenden <3 

Du bist…

  • auf der Suche nach „etwas Neuem“
  • Unternehmer*in
  • neugierig
  • Handwerker*in
  • Wiedereinsteiger*in
  • Politiker*in
  • in der Region engagiert
  • in leitender, gestaltender Position im Job
  • experimentierfreudig
  • Landwirt*in
  • in der Karriereplanung
  • offen für Neues
  • Lehrer*in / Kindergärtner*in
  • Schulleiter*in / im Schulrat
  • Elternteil

… und kommst mit …

  • rohen Gedanken
  • gewachsenen Ideen
  • laufenden Projekten
  • Vereinsfragen
  • neuen Geschäftsmodellen
  • Karrierefragen
  • politischen Belangen
  • oder Businessplänen

… die wir gerne unterstützen mit

  • Gedanken
  • Feedback
  • Wissen
  • neutralem Blick
  • Energie
  • Humor
  • Ernsthaftigkeit
  • Netzwerk
  • Methoden
  • Prozessen
  • Strukturen
  • Ideen
  • und als Mutmacherei !

Mögliche Themen und Fragen

Du hast eine Idee, ein Projekt, ein Geschäftsmodell – was würden wohl die Zukunftsgestalter*innen sagen? Nutze den Feedbackraum, um deine Idee mit Menschen zu schärfen, die einen ganz anderen Rucksack mitbringen.

Mehr Kunden? Na klar! Was machst du ab morgen dafür NICHT mehr?

Gibt es ein Tool oder eine App, die mich in meiner Arbeit oder meinem Projekt unterstützen könnte, um effizienter und produktiver zu werden und mehr das zu machen, was mir Spass macht?

Wie organisiere ich mein Unternehmen modern? Was gibt es? Was passt zu uns? Wie fange ich an?

Die Gemeinde der Zukunft. Gemeinde 4.0 – was würde das bedeuten?

Inspiration zu Digitalisierung? Ich mache meine Rechnungen und Einsatzpläne schon digital. Was gäbe es denn für mein Unternehmen darüber hinaus noch?

Verein 4.0 – was braucht es dafür?

Ich habe schon lange diese Idee, aber ich komm nicht vom Fleck! Was könnte mein nächster erster Schritt sein?

Die Zukunft der Lehrer*innen – wie sieht die eigentlich aus?

Die Kinder wollen immer nur am Handy oder Tablet sein. Es nervt! Wie können wir als Familie den Umgang für alle zufriedenstellend gestalten? Verbote und Limiten greifen zu kurz.

Noch eine App? Genau! Wie man entspannt mit mehreren spezialisierten Apps seinen Alltag erleichtern kann.

Ich brauche mehr Helfer*innen für mein Projekt. Wie kann ich sie finden und überzeugen, mitzumachen?

Der Bauernhof der Zukunft. Bauernhof 4.0 – schon viele Prozesse optimiert? Was gäbe es denn noch?

Was könnte ich denn für meinen Verein noch tun? Wie verjüngen? Wie die Leistungen erhöhen? Wie die Kommunikation über Whatsapp hinaus noch anders gestalten?

Partizipation vom Volk – was gibt es über die Volksbefragung hinaus?

Lerne die Zukunftsgestalter*innen kennen

Katja Breitenmoser

Mehr über Katja

Katja Breitenmoser begleitet Teams und Gemeinden hin zu effizienter und sinnhafter Zusammenarbeit. Zudem designt und moderiert sie partizipative Prozesse. Augenhöhe ist ihr wichtig. Sie vertieft sich in Sociocracy 3.0, praktiziert Art of Hosting und übt sich in der Balance zwischen Chaos und Ordnung.

Thomas Ghelfi

Mehr über Thomas

Thomas mag Pionierarbeit und Neulandexpeditionen. Er ist Führungscoach, Outdoor-Guide, Fotograf und Kommunikationsprofi. In über 3’000 Kurstagen hat er Menschen, Teams und Organisationen in Lern-, Entwicklungs- und Veränderungs-prozessen begleitet. Die Natur ist sein Zuhause.

Niki Wiese

Mehr über Niki

Niki lebt mit ihrem Mann Florian und den beiden gemeinsamen Kindern Moriz und Lisa Lorena in Tuggen. Sie engagiert sich im Dorf bei verschiedenen Aktivitäten des Frauenvereins TjF, leitet und inszeniert u.a. die jährliche Erzählnacht im Schulhaus Eneda. Für und mit dem Verein Pro Tuggen setzte sie sich für die Modernisierung der Vereinskommunikation ein, realisiert einen neuen Auftritt, arbeitete bei der geschärften Positionierung des Vereins mit und evaluierte eine Vereinssoftware für die moderne interne Verwaltung und Kommunikation.

Ihr interdisziplinärer Werdegang startete vor bald 30 Jahren mit Studien in Ethnologie, Weltmusik, Medialen Künsten, Scenographical Design und das Arbeiten bei Film, Kommunikation und Kunstvermittlung. Als vielseitige Networkerin engagierte sie sich von 2007-2013 stark in der Entwicklung des Kunst- und Kulturbetriebes Schloss Werdenberg und dem ebenfalls im Rheintal und Sarganserland angesiedelten Ferienpassangebot «Südkulturpass» – seit bald 10 Jahren. Als Künstlerin produzierte sie Installationen und Performances, hauptsächlich mit Video, Sound, Computer und sonstigen technischen Gerätschaften, u.a. für die Lia Rumantscha im Rahmen der Herbstsession des Bundesrates in Flims (2007) oder zur Eröffnung des neuen Schloss‘ Werdenberg, gemeinsam mit Pipilotti Rist (2009).

Mit Florian und Linda, einer befreundeten Tourismus- und Standortentwicklerin, startete sie Anfang 2018 das Abenteuer «ANiM», eine Zukunftswerkstatt in einem genialen alten Stall in Savognin, Graubünden. «ANiM» ist Mutmacherei und Impulsgeberin für das Tal und darüber hinaus. Niki hat ein Gespür für Zukunftsthemen und viele Ideen, diesen partizipativ zu begegnen. Ein weiteres Kernthema ist der Umgang von Kindern und Eltern mit dem «Bildschirm-Stress». Gemeinsam mit ihrer Familie experimentiert und sucht sie nach einem gelasseneren und gleichzeitig bewussteren Umgang mit Medien und Geräten. Vor allem erforscht sie eine Mediennutzung und Medienkompetenz jenseits des Konsums in den gestalterischen Ausdrucksformen.

Niki ist auch Teil vom «Relevent Collective», einem Denker*innen-Zirkel rund um die Themen «Neue Gesellschaft, New Work, alternative Digitalisierungsperspektiven» und hat die Ehre, beim «Intrinsic Campus», einem visionären, neuen Lehrgang zur Lehrer*innen-Ausbildung als Expertin dabei zu sein.

Florian Wieser

Mehr über Florian

Florian lebt mit Niki und den beiden gemeinsamen Kindern Moriz und Lisa Lorena in Tuggen. Er leitet in Tuggen das VAKI-Turnen seit nun einigen Jahren und hat von professionellem Newsletter, über kollaboratives Excel für die Mitgliederbeitragsübersicht, die Whatsapp Gruppe und die Zahlungsmöglichkeit mit Kreditkarte eingeführt. Das Turnen ist gemeinschaftlich organisiert. Die Papis stellen abwechselnd im Zweierteam das Turnen auf und organisieren den legendären Apéro danach – eine Form der Selbstorganisation.

Florian hat mit 19 Jahren seine erste Firma gegründet und hat nach dem Studium der Medienkunst und Netzaktivismus an der Zürcher Hochschule der Künste den Traum der eigenen Agentur gelebt. Innert kurzer Zeit auf 35 Mitarbeitende gewachsen, mit Büros in Zürich und London tätig für nationale und internationale Kunden wie Victorinox, Raiffeisen, Swisscom, Volvo, AXA, Nespresso u.v.m. digitale Kommunikation und Kampagnen realisiert.

Seit anfangs 2019 fokussiert Florian nun auf seine Referate, Workshops rund um das Thema Organisation der Zukunft, emotionale Intelligenz und LEGO Serious Play.  Er hat diverse Engagements an Hochschulen, wo er Weiterbildungsangebote mitentwickelt und als Dozent aktiv ist. Er schreibt aktuell an seinem Buch über mehr Experimentierfreude in der Wirtschaft.

Mit den Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin (Atelier für Sonderaufgaben) hat er die Artonomie AG gegründet, die sich für ein anderes Wirtschaften durch unübliches Denken und Handeln einsetzt.

Gemeinsam mit Niki und der befreundeten Linda betreibt er den Zukunfts-Stall ANiM in Savognin, in Graubünden. Er arbeitet an den Zukunftsthemen (Zusammen-) Arbeit der Zukunft, Standortentwicklung und berät lokale Projekte in der Region Parc Ela.

Mehr zu Florian: florianwieser.com

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Wie es dazu kam…

Was bewegt die Menschen in Teufen?

Welche Themen, Gedanken, Ideen, Bedürfnisse, Nicht-Bedürfnisse haben die Menschen in Teufen? Worauf sind sie stolz? Was fehlt? Gibt es brachliegendes Potenzial, verborgene Schätze, gute Ideen und Projekte, Initiativen und Geschäftsideen?

Wir machen uns auf Spurensuche nach Teufens Eigen- und Gemeinsinn. Denn der Eigensinn ist dem Gemeinsinn sein Suppenhuhn, behaupten wir!

 

In Zusammenarbeit mit:

Niki Wiese & fam. a.k.a. «ANiM» waren zu Gast im Zeughaus Teufen

Die Einladung zur Kulturlandsgemeinde Appenzell Ausserrhoden 2019 machte den Auftakt zu einer gegenseitigen Besuchsserie von ANiM, dem Zukunftsstall in Savognin, und dem Zeughaus Teufen. Niki Wiese (ANiM) und Ueli Vogt (Zeughaus Teufen) pflegen seit einigen Jahren eine Whatsapp-Freundschaft und möchten mit den Gastbesuchen die geistige Wahlverwandtschaft ihrer beiden «Häuser» stärker manifestieren.

Niki Wiese und ihr Mann Florian Wieser waren vom 3. bis 5. Mai 2019 im Zeughaus Teufen am «Ort der List» präsent. Ihr Gastbeitrag waren die folgenden Formate, die sich mit dem Thema der Kulturlandsgemeinde «Macht. Gemein. Sinn.» auseinandersetzten:

Fr 3. Mai 2019
10h Sprechstunde (ausgebucht)
14h Sprechstunde (ausgebucht)
16h Workshop mit der «LEGO Serious Play»-Methode

Sa 4. Mai 2019
10-13h offener Raum
14-18h UnFluencing

So 5. Mai 2019
10-17h offener Raum

Sprechstunde

Fr 3. Mai 2019, 10h und 14h
Zeughaus Teufen, 2. Stock

Am Vortag der Kulturlandsgemeinde bieten wir zwei Sprechstunden für Menschen an, die was vorhaben. Sie können mit rohen Gedanken, einer gewachsenen Idee oder einem bereits laufenden Projekt zu uns kommen und das Anliegen mit uns schärfen. Aus eigensinnigen Ideen werden Projekte für den Gemeinsinn.
Wir unterstützen mit unserer Erfahrung im Machen, in Kunst und Kultur, im Digitalen, im Transformieren und im Unternehmertum als «Sounding Board» mit Feedback, Impulsen, Wissen, Netzwerk, Methoden, Prozessen, Strukturen, Ideen und last but not least ganz einfach als Mutmacherei.

Mögliche Fragestellungen s. unten.

> Bitte anmelden unter kontakt@anim.jetzt
(für Einzelpersonen, Familien oder Projektgruppen)

Schnupper-Workshop mit der «LEGO Serious Play»-Methode

Fr 3. Mai 2019, 16-18h
Zeughaus Teufen, 2. Stock

Mit der «LEGO Serious Play»-Methode (LSP) können Erwachsene extrem kraftvoll und konkret an ein Thema herangehen. Die Methode ist sowohl für Teamorganisation, Projekt-, Visions- oder Produktentwicklung wie auch für Familienthemen oder Standortbestimmungen geeignet. Florian Wieser ist ausgebildeter LSP-Trainer und wir freuen uns auf spannende Fragen jeder Art.
Let’s play!

Kinder sind ebenfalls willkommen. Zum Verweilen gibt’s auch eine LEGO-Kinderecke.

> Weitere Informationen zur LSP-Methode

> Bitte anmelden unter kontakt@anim.jetzt
(max. 8 Personen)

UnFluencing

Sa 4. Mai 2019, 14-18h,
Zeughaus Teufen, 2. Stock

«UnFluencing» ist eine experimentelle Kreuzung zwischen einem Dialogformat (à la «Open Space») und einer sozialen Skulptur. Menschen kommen und gehen, bleiben und tauschen sich mit den anderen Anwesenden darüber aus, was ihren Eigensinn bewegt und wie Selbstfreundschaft als Urquell fürs Gemeinsame funktioniert. Wie von Archipel zu Archipel segelnd (flow>fluent>fluencing) lässt sich die Diskussion von den Interessen der Anwesenden treiben und steuern, fliesst von Motiv zu Motiv und verknüpft die Themen gleichzeitig miteinander zu einer Art «Summe des im Raum Anwesenden», zu einer gewissen Idee des anwesenden Gemeinsinns. Was können die an dieser Reise teilnehmenden Menschen für sich und zusammen bewegen? – Wir schreiben auf, suchen, verdichten, bauen über die vier Stunden hinweg einen Raum, der den Denk- und Vernetzungsfluss abbildet.

(freies Kommen und Gehen)